Wie jedes Jahr kurz nach Ende der Saison findet in Zemst, Belgien ein letztes Curlingturnier statt, der Gouden Carolus Cup: 18 internationale Teams treffen sich zum sportlichen Wettkampf und einem Biertasting-Abend. Da darf ein Team vom CCD natürlich nicht fehlen.
In Zemst handelt es sich um dedicatet-ice, das ausschließlich zum Curlingspielen genutzt wird, nicht etwa zum Hockey oder Schlittschuhlaufen. Daher sind die Konditionen (meist) so viel besser und die Steine gleiten so viel schneller, dass es für ungeübte Teams schon eine Herausforderung darstellt, die eigene Geschwindigkeit und damit die Genauigkeit der Steine sowohl beim Abspielen, als auch beim Wischen richtig zu dosieren und einzuschätzen.
So hatten wir im ersten Spiel damit an sich schon genug Schwierigkeiten, trafen aber zudem auf ein sehr gutes 3er-Team Canadier (The tussle in Brussles), und mussten uns direkt mit einem 11:3 geschlagen geben.
Kann nur besser werden!?! Ja, aber leider für die Gegner. Weil eine Paarung in unserer Gruppe im 1. Spiel schon aufeinander getroffen war, mussten wir statt gegen den hinter uns liegenden 6ten der Gruppe, gegen die dritten der Gruppe spielen. Und das waren leider die ehemaligen Ungarischen Nationalspieler und wie sich später zeigen sollte, die Gewinner des Turniers (FTC Fatherock HUN).
Da konnten wir uns glücklich schätzen, dass wir EIN End geschrieben haben und immerhin zwei Steine. Trotzdem ist eine 18:2 Niederlage schon etwas niederschmetternd und wurde als ‚kostengünstige Lehrstunde auf gutem Eis‘ verbucht und verarbeitet.
In den folgenden drei Spielen stellte sich aber heraus, dass wir uns an das Eis gewöhnt hatten, besser spielten (oder nur schwächere Gegner hatten?!) und wir konnten alle drei Spiele (3:2 gegen Broomies, 5:3 gegen Canadian + moore, 8:2 ‚t Smerig Logsken)
Das Team vom CCD (Daniela (Skip, 3rd), Christian (Skip, 3rd), Florian (2nd), Sebastian (lead)) platzierte sich dadurch noch auf Platz 7 in der Gesamtrangliste und konnte die Saison mit guter Stimmung abschließen.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr! Denn auch abseits der Eisfläche hat das Turnier viel zu bieten: Bier(-tasting), Mechelen, Brüssel… Dieses Jahr gab es wegen günstiger Freizeitpausen sogar etwas Sightseeing am/ im Atomion in Brüssel.







