Hammerheads Trophy 2008

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Zum dritten Mal wurde die Hammerheads Trophy in Zoetermeer (Niederland) in diesem Jahr ausgespielt. Auch der CCD entsandte eine Delegation, um ein Wörtchen zum Ausgang des Turniers mit zu reden. Vom 14.-16. März gaben Richard Dey, Richard Dörrenberg, Felix Laumen, Miro Zlobinski und Andreas Gerhardt gegen 15 weitere Teams ihr Bestes, mit dem Ziel, den begehrten Preis in die Stadt am Rhein zu bringen. Aufgrund eines Freiloses zu Beginn war der erste Sieg schnell eingefahren und der Weg zum Titelgewinn geebnet. Nach leichten Problemen beim Einchecken im Hotel, konnte dann am Freitag das erste zu bestreitende Spiel um 19.30 Uhr beginnen. Der Taarnby CC, eine Mannschaft bestehend aus zwei Däninnen und zwei Dutchmen, war der Gegner, den es auf ziemlich gutem Eis zu bezwingen galt. Und nach genau zwei Stunden stand der Sieger fest: Der CCD gewann nach sieben Ends mit 8:4.Die Siegesserie konnte dann auch am nächsten Morgen um 8.30 Uhr fortgesetzt werden. Die niederländische Truppe vom Utrechter CC konnte, wiederum in nur sieben Ends, mit einem klaren Sieg von 10:2 geschlagen werden. Die Mannschaft stand nun als Erste des Turniers für das Viertelfinale fest. Da das Viertelfinalspiel erst in den Abendstunden um 22.30 Uhr starten sollte, pflegten die Spielerden mannschaftlichen Zusammenhalt bei einem gemütlichen Strandspaziergang und einem Mittagessen in einem schon fast fertig renovierten Restaurant. Gut erholt war man nun bereit für das nächste Spiel. Und das gegnerische Team waren nicht geringere als das niederländische Nationalteam der Frauen, die NCB Ladies. Nach sechs Ends stand es 4:3 für den CCD, jedoch konnten die Damen dann im siebten End durch eine knappe Entscheidung, wofür sogar das Messgerät zu Rate gezogen werden musste, zwei Steine schreiben und somit in Führung gehen. Mit einem Stein Rückstand, aber dem Recht des letzten Steins begann das achte und entscheidende End. Dieses konnte so aufgebaut werden, dass die NCB Ladies nach ihrem letzten Stein zwar Shot lagen, unser bester Stein aber Second war und wir noch einen Stein zu spielen hatten. Der Stein war dann auch auf Kurs, um zwei Steine zu schreiben und dadurch ins Halbfinale einzuziehen. Jedoch fing sich der Stein nur wenige Meter vor dem gegnerischen Stein Schmutzpartikel oder ähnliches ein, änderte dadurch schlagartig und unvermeidbar die Richtung und verfehlte sein Ziel. Folge war, dass die Damen das Spiel um 1 Uhr nachts mit 6:4 gewannen und wir als Opfer des Spielsystems aus dem Turnier als fünfter Sieger ausschieden. Kaum glaubend was in diesem Spiel passiert war, wurde das Spielgeschehen in der Hotelbar nochkurz reflektiert und dann der Tag beendet. Nach einer fast schlaflosen Nacht und mit dem Gefühl des moralischen Siegers machten wir uns am nächsten Morgen nach dem Frühstück auf den Heimweg.

AG

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