Carsten meinte "Richard soll mich
abholen, dann fahren wir zu Richard, dort treffen wir
Michael". So ging es denn los zu unserem Turnier in Tilburg.
Wegen der gerade gestarteten Herbstferien fuhren wir, das Team
Düsseldorf (5) extra früh los und kamen bereits um 9.30 Uhr in
der Eishalle in guter Stimmung an, wo die Vorbereitungen für
das 1-Tagesturnier mit 3 x 6 Ends (anschließend Finalspiele
für alle, Pos. 1-4 mit 8 Ends) liefen.
Um 10.00 Uhr gab es Kaffe und Kuchen, wie angekündigt, dann
Start um 10.30 Uhr.
Die Auslosung der ersten 3 Spiele war uns bereits zugeschickt
worden. Im 1. Spiel traten wir gegen PWA2 (Marianne vd Wall
Bake, Pim, Jos, Luutze) in der Besetzung Richard 4-Skip,
Richard W. 3, Michael 2, Carsten 1 an. Wir gewannen unsere
ersten 2 Punkte, 9:4 Steine, 4:2 Ends.
Dennoch haben die Richards dann versuchsweise zum 2-ten Spiel
gegen Friesland (Ihre Spielpositionen
3 <-> 4 gewechselt, wobei Richard Dö. unverändert den Skip
machte. Auch dieses Spiel konnte mit 7:2 Steinen bei 5:1 Ends
gewonnen werden.
Zum 3 wichtigen Spiel traten wir nochmals in gleicher
Aufstellung gegen MIX (Jaap Veermann, Willem Pronk, Dirk
Heylen, Hannie Gast) an. Das Spiel begann sorgenvoll (0:1,
0:1, 0:1). Dann gelang uns der Ausgleich im 4-ten End mit
einem 3-er Haus. Danach mussten wir auch kein End mehr abgeben
und gewannen mit 6:3 Steinen, 3:3 Ends.
Nach Abschluss dieser "Vorrunde" hatten wir damit alle 3
Spiele gewonnen, was keinem andern Team gelang. Das spielten
wir so erneut gegen MIX, die bis dahin 2 Mal gewonnen und
gegen uns ja auch immerhin noch 3 Ends geschrieben hatten und
damit auf Platz 2 der Rangliste landeten.
In diesem Finalspiel um die beiden ersten Plätze - never
change a winning team - gelang uns dann eigentlich fast alles,
so dass unser Gegner nach 9:2 Steinen und 6:1 Ends das Spiel
(nach dem 7. End) aufgab.

Anschließend Rangverkündung, Dank beim CCT für die
hervorragende Organisation und das Sponsoring von Eis und
Abendessen... den Eismännern etc. sowie unser Versprechen im
nächsten (?) Jahr wieder zu kommen.-
Die Spielpausen wurden durch Drinks der Teams untereinander
und kleineren Snacks aus hervorragender Küche bzw. ein sehr
gutes Abendessen-Buffet des CCT gut überbrückt. Beim
Abendessen stellten wir dann auch fest, dass der "wesentliche"
Unterschied der beiden Richards ja zweifellos nicht im
Anfangsbuchstaben des Nachnamens gesucht werden kann, aber
Richard Dey sich durch den 2-ten Vornamen William(?)
auszeichnet, künftig also Richard W. gegenüber dem "Rang-älteren"
einfachen Richard.
Wir waren überglücklich, Michael und Carsten tranken ihr
6-tes, 7-tes...? 8%-iges Bier, dann ging es schnell heim nach
Düsseldorf, wo wir nach Mitternacht zur wohlverdienten
Sonntagsruhe eintrafen.
ri